Änderung der Höhe von Ausgabenpauschalen bei Unternehmern

19.9.2017

Die diesjährige Novelle des Einkommensteuergesetzes trat zum 01.07.2017 in Kraft. Laut den Übergangsbestimmungen sind die Änderungen, die diese Novelle brachte, erst ab dem Veranlagungszeitraum anzuwenden, der nach dem Inkrafttreten dieser Novelle beginnt. Bei den Einkommenssteuerpflichtigen daher erst ab dem Veranlagungszeitraum 2018. Auch von diesen Regeln gibt es jedoch Ausnahmen.

Die maximale Höhe der Ausgabenpauschalen, die Unternehmer – natürliche Personen ab nächstes Jahr geltend machen können, wird auf die Hälfte gesenkt. Z.B. bei Landwirten und Handwerkern wird es möglich sein Ausgabenpauschalen bis zu maximal 800.000 CZK geltend zu machen, was einem Einkommen von 1.000.000 CZK entspricht. Andererseits wird es zugleich mit der Ausgabenpauschalen wieder möglich sein, Kinder- und Ehegattenfreibeträge geltend zu machen.

Beim Einkommen für 2017 können Unternehmer wählen, ob sie nach den „alten“ Regeln verfahren werden, oder ob sie Gebrauch von der Möglichkeit machen, bereits nach den „neuen“ Regeln zu verfahren. Die neuen Regeln lohnen sich insbesondere für  Kleinunternehmer mit einem Einkommen bis zu 1.000.000 CZK. Sie können aber auch für Unternehmer mit höherem Einkommen wegen der Möglichkeit der Geltendmachung der Freibeträge günstig sein. Z.B. bei einem Landwirt, der einen Ehegattenfreibetrag und Freibetrag für drei Kinder geltend macht, ist die durch die Novelle eingeführte Regelung bis zum Einkommen von 1.650.000 CZK günstiger. Wir empfehlen daher beide Varianten zu berechnen, um festzustellen, welche für Ihren konkreten Fall günstiger ist.

Der Übersichtlichkeit halber ergänzen wir noch, wie viel die maximalen Höhen von Ausgabenpauschalen ab 2018 betragen werden:




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