Berichte über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen im neuen Outfit

2.4.2014

Im Zusammenhang mit dem Inkrafttreten des Körperschaftsgesetzes zum 1. Januar 2014 kam es unter Anderem zu Änderungen der Anforderungen an die Erstellung und den Inhalt des Berichts über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen. Da es an konkreten, diese Frage regelnden Übergangsbestimmungen fehlt, herrschte Anfang 2014 unter der Fachöffentlichkeit Unsicherheit, ob der Bericht über die Beziehungen, der die Geschäfte des Jahres 2013 beschreibt, aber jedoch in 2014 erstellt wird, den Anforderungen des Handelsgesetzbuches oder des Körperschaftsgesetzes unterliegen soll.

Wir neigen gemeinsam mit den meisten Experten zu der Meinung, die mit den allgemeinen Übergangsbestimmungen des Körperschaftsgesetzes (§775) einhergeht, dass auf die im Jahre 2013 durchgeführten Geschäfte ausschließlich die im 2013 gültigen Anforderungen anzuwenden sind, d.h. die im Handelsgesetzbuch festgelegten Anforderungen.

Es stellt sich jedoch die Frage, wie die Unternehmen den Bericht über die Beziehungen zu erstellen haben, deren Geschäftsjahr teilweise in 2013 und teilweise in 2014 hineinfällt? In diesen Fällen empfehlen wir den Bericht über die Beziehungen in zwei separate Teile aufzuteilen – der erste Teil beschreibt die Geschäfte in 2013 und unterliegt somit den Anforderungen des Handelsgesetzbuches und der zweite Teil umfasst dann die Geschäfte in 2014, auf den die Regeln des Körperschaftsgesetzes angewandt werden.

Da die Zeit der Genehmigung der Jahresabschlüsse und der Einberufung der Gesellschafter-/Hauptversammlungen näher rückt, empfehlen wir zu prüfen, ob Ihre Gesellschaft der gesetzlichen Pflichtwirtschaftsprüfung unterliegt. Der Wirtschaftsprüfer ist eben von der Gesellschafter-/Hauptversammlung zu bestellen.

 

Autor: Eva Šmahová

 




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