Das Finanzamt behauptet, dass ich für die nicht entrichtete Umsatzsteuer hafte. Was kann man damit machen?

4.11.2019

Vor allem, die Haftung für die nicht entrichtete Umsatzsteuer ist überhaupt keine neue Waffe in den Händen der Steuerverwaltung, allerdings handelt es sich in Hinblick auf deren Spezifika um kein sehr häufig eingesetztes Instrument. Diese Verfahrensweise kann beim Steuersubjekt allerdings eine größere Unsicherheit hervorrufen.

Sachverhalt Haftung

Die Haftung für die nicht entrichtete Steuer entsteht auf Grund der Haftungsaufforderung, die von der Steuerbehörde erlassen wird. In der Haftungsaufforderung sind das Subjekt und die Steuer spezifiziert, für deren Nichtentrichtung das Steuersubjekt haftet. In der Aufforderung ist ebenfalls die Frist festgelegt, binnen der das Steuersubjekt die in der Aufforderung bezifferte nicht entrichtete Steuer freiwillig entrichten kann. Das Umsatzsteuergesetz definiert die Fälle, in denen ein Steuersubjekt für die nicht entrichtete Umsatzsteuer haften kann. Auf den ersten Blick scheint die Rechtsreglung betreffend die Haftung für die nicht entrichtete Umsatzsteuer gemäß § 109 UStG eine ziemlich einfache Angelegenheit zu sein, allerdings trügt der Schein.

Haben Sie beispielsweise gewusst, dass:

Wenn Sie dies alles schon wussten, dann herzlichen Glückwunsch. Sie sind sehr aufgeklärt und Ihre Steuerbehörde wird es mit Ihnen im Falle der USt-Haftung nicht gerade einfach haben. Sind Sie sich jedoch nicht ganz sicher, in welchen Fällen Sie für die USt-Entrichtung Ihrer Lieferanten haften können, oder stehen Sie sogar im Blickpunkt Ihrer Steuerbehörde und wissen nicht genau, wie Sie weiter vorgehen sollen, kontaktieren Sie uns. Wir unterstützen Sie gerne.




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