Förderung der Unternehmen, die sich an der Ausbildung der Auszubildenden und Studenten beteiligen

2.1.2014

Die Unternehmen, die sich entschlossen haben, die Ausbildung der Auszubildenden und Studenten in 2014 zu unterstützen, will der Staat fördern. Einer der Hauptgründe, warum die Abgeordneten die Steuerentlastungen für  gerade diese  Firmen verabschiedet haben, liegt darin begründet,  das Interesse für weniger attraktive Berufe, insbesondere die technischen, zu erhöhen. Die Änderungen können wie folgt in einige Bereiche unterteilt werden:

  1. Abzug der Aufwendungen für die Förderung der Auszubildenden oder Studenten: dieser Abzug wird mit 200 CZK pro Stunde bei der praktischen Ausbildung am Arbeitsplatz, des Fachpraktikums oder der Bildungstätigkeit im Rahmen eines akkreditierten Studienprogramms einer Hochschule berechnet.
  2. Steuerabzug  bei der Vermögensanschaffung, die der der Fachausbildung dient: diese Neuerung ermöglicht den Firmen einen nachträglichen Abzug von 50 oder 110 % des Anschaffungspreises des Vermögensgegenstandes, wenn die Firma dessen Ersteigentümer ist und er für die Fachausbildung der Auszubildenden oder Studenten  mindestens teilweise eingesetzt wird. Um einen  Missbrauch zu verhindern, wurden Bedingungen für die Geltendmachung des Steuerabzugs festgelegt. Es handelt sich dabei insbesondere um die Notwendigkeit, einen Vertrag zwischen dem Steuerpflichtigen, der die Gewebeberechtigung für den jeweiligen Ausbildungsbereich besitzt, und der Schule abzuschließen. Da der Steuerpflichtige die  Stundenzahl der praktischen Ausbildung auszuweisen hat, die in dem jeweiligen Besteuerungszeitraum zustande kamen, ist von der im Klassenbuch o. ä. ausgewiesenen Stundenanzahl auszugehen.
  3. Gewährung von Betriebsstipendien: neben dem Abzug, der unter Ziffer 1) und 2) dieses Beitrags genannt ist, verbessert der Staat weiter die Bedingungen für die Gewährung der Betriebsstipendien. Die Grenze für die steuerliche Anerkennung wird von den bisherigen 2.000 CZK auf 5.000 CZK monatlich bei Auszubildenden und von 5.000 CZK auf 10.000 CZK bei Studierenden erhöht.
  4. Befreiung der Einnahmen für die Arbeit der Auszubildenden und Studenten im Rahmen des Praktikums: für die Arbeit der Auszubildenden und Studenten im Rahmen eines Praktikums waren bisher keine Sozial- und Krankenversicherungsbeiträge abzuführen. Es ging um eine abweichende Regelung der Körperschaftssteuer und der Versicherungsgesetze. Aus den Gründen  werden die Einnahmen für die Arbeit der Auszubildenden und Studenten im Rahmen des Praktikums weiterhin auch in 2014 steuerfrei sein.

Aus dem oben Genannten ist offensichtlich, dass es um eine deutliche Förderung der Eingliederung der Auszubildenden und Studenten in die Praxis geht, die die Arbeitgeber motivieren sollte, mit Bildungsstätten zusammenzuarbeiten und dadurch künftig gut ausgebildete Absolventen für den Eigenbedarf zu gewinnen.

 

Autor: Jiří Jandečka




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